Sachen mit Wœrtern

Zeitschrift für Literatur und Ähnliches


Hinterlasse einen Kommentar

Sub:cultural collectiv:ism

Flyer subcultural collectivism

Sachen mit Wœrtern geht auf Tauchfahrt in subkulturelle Gefilde – und zwar am 4. Juni im Rosi’s Berlin. Die Veranstaltungslabel MAPUberlin und Interferenz laden unter dem Motto „Sub:cultural Collectiv:ism“ zu einem Sommerfest der Subkultur ein: DJ-Vielfalt trifft auf Video-Installation, Kunst und Literatur. Zwischen Biergarten, Kicker und Dancefloor kann hier der Artenreichtum unterhalb des kulturellen Mainstreams bestaunt werden – und gleichzeitig vorm Aussterben bewahrt. Die Expedition beginnt um 21 Uhr mit Texten von Robert Klages, Sofie Lichtenstein, Sören Maahs und Clemens Schittko.

Lesung: ab 21 Uhr (Eintritt: frei)
Party: ab 23 Uhr (Eintritt: 8-10 €)

Hier geht es zu Facebook-Veranstaltung und Line-up.

Über die Lesenden:

Robert Klages, geboren 1984 in Westfalen, lebt in Berlin. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Córdoba und Berlin. Gründer, Mitveranstalter und Autor der Lesebühne Sprechstunde:Nebensatz in Kreuzberg. Texte und Termine gibt es unter Robert-Klages.de.

Sofie Lichtenstein, geb. 1989 Berlin, lebt in Berlin. Veröffentlichte zahlreiche Texte in Zeitschriften und Anthologien (Am Erker, Metamorphosen, manuskripte u.a.). 2015 erschien ihre Erzählung Spontaner Trip nach Sachsenhausen bei SuKuLTuR. Seit Herbst desselben Jahres ist sie Mitherausgeberin der SuKuLTuR-Reihen Schöner Lesen und Aufklärung & Kritik. Unlängst hat sie ihren Roman Die Große Glocke beendet. romantischverklaert.wordpress.com

Sören Maahs, geboren und aufgewachsen in Jena an der Saale hellem Strande. Seit 2007 Student der Kulturwissenschaft, Bachelor of Arts 2027, Taxischein 2028. Lebt und arbeitet in Berlin, Potsdam und im Thüringischen mit seiner Katze, die er bestimmt bald besitzen wird. Genauso viel, wie er gelesen hat, hat er auch wieder vergessen.

Clemens Schittko, geboren 1978 in Berlin/DDR. Ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann. Arbeitete u.a. als Fensterputzer, Lektor, Gärtner und Kirchwart. lauter niemand-Preis für politische Lyrik 2010. Zuletzt erschienen: Weiter im Text (Ritter Verlag, Klagenfurt, 2015). Lebt in Berlin(-Friedrichshain).

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Des Pudels Kern: Lesung in der Brotfabrik am 13. Mai

Sachen mit Wœrtern präsentiert die sechste Ausgabe in der Brotfabrik Weißensee – Lesung mit Carla Hegerl, Bernd Lüttgerding, Simone Scharbert und Mikael Vogel

Wenn das Innerste nach außen gekehrt wird, kommen manchmal sonderbare Dinge ans Licht – das wusste schon Goethe. Literatur hat die wunderbare Fähigkeit, sichtbar werden zu lassen, was sonst verborgen bleibt, ob es sich dabei um Pudels-, Erd- und Zellkerne oder um Seelenzustände handelt. Das Literaturmagazin Sachen mit Wœrtern lädt anlässlich seiner sechsten Ausgabe zum Thema „Kern“ dazu ein, diese Magie der Worte in Aktion zu erleben: Im Roten Salon der Brotfabrik Weißensee lesen am 13. Mai ab 19.30 Uhr vier Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe – wie es das Thema verlangt mit einem Schwerpunkt auf Lyrik.

img330

Über die Lesenden:


Carla Hegerl, 1990 geboren, studierte Biologie und Publizistik in München, Schweden und Berlin. Sie erhielt den Marcela-Delpastre-Preis beim poet bewegt 2015.

Bernd Lüttgerding wurde 1973 in Peine geboren, veröffentlichte als Student erste Texte im Salmoxisboten in Bremen und verdiente Geld als Gärtner, Antiquar, mit dem Schreiben von Skripten für TV-Produktionen und der Konzipierung von Dokumentarfilmprojekten. Seit 2008 lebt er in Belgien, wo er in erster Linie Gedichte und Prosa schreibt.

Simone Scharbert ist 1974 in Bayern geboren, Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Augsburg, München und Wien; Promotion über die Osterweiterung der EU. 2014 und 2016 zum Literaturpreis Irseer Pegasus eingeladen; lebt und arbeitet als freie Redakteurin und Dozentin für Politische Bildung in der Nähe von Köln. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.

Mikael Vogel, 1975 geboren, lebt seit 2003 in Berlin. Vier Gedichtbände sind bislang erschienen: Morphine (Verlagshaus Berlin, 2014), Massenhaft Tiere (Verlagshaus Berlin, 2011), O Wildnis Dunkelheit! – Nachtgedichte (Offizin S. Meran, 2009, bibliophiler Handdruck), Kassandra im Fenster (mit Friederike Mayröcker und Bettina Galvagni, Offizin S. Meran, 2008, bibliophiler Handdruck). 2002 hat er das Hermann-Lenz-Stipendium erhalten, und 2015 ist er mit dem yakiuta-Stipendium nach Hokkaidō, Japan, geschickt worden. Im Rahmen des Stipendiums wird ein Gedichtband mit dem Titel Wasuremono erscheinen. Darüber hinaus wird sein Gedichtband über ausgestorbene und vom Aussterben bedrohte Tierarten Dodos auf der Flucht im Frühling 2017 im Verlagshaus Berlin erscheinen.

Eintritt: 6 € / erm. 4 €