Sachen mit Wœrtern

Zeitschrift für Literatur und Ähnliches

Bier = Gedicht: Schluckspechte in ihrem natürlichen Habitat

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Die Strom-Ausgabe ist fast fertig – wir sind völlig elektrisiert und können es kaum erwarten, das Dokument diese Tage endlich in den Druck zu geben. Es wird ein ganz besonders schönes Heft, und wir freuen uns schon sehr darauf, euch die Texte von alten und neuen SMW-Autoren und -Autorinnen durch die Lektüre oder bei einer Lesung in den nächsten Wochen vorzustellen.

Um den Druck möglichst eigenständig finanzieren zu können, luden wir am 26. Februar zur Soliparty ins Badehaus Szimpla in Berlin-Friedrichshain ein, und waren ganz überwältigt, wie zahlreich unsere Unterstützer erschienen. Viele der Gäste spendeten an der Tür mehr als den Minimalbetrag von 5 Euro, was uns zum Ende der Nacht großartige Neuigkeiten bescherte: Mit der eingenommenen Summe können wir „SMW 5: STROM“ nun entspannt drucken.

Anlass zur Party war aber nicht nur unser Sponsoring-Aufruf, sondern auch der Auftritt des neuen Schluckspecht-Pils, das aus einer Kooperation von SMW-Autor Mikael Vogel und Petrus Akkordeon, unserem großartigen und loyalen Zeichner, mit der Berliner Craft-Beer-Brauerei Bierfabrik hervorging.

Um diese lyrisch-alkoholische Kreation gebührend zu feiern, gab es am Donnerstag im Badehaus Szimpla zunächst eine Lesung von Mikael Vogel, der seine Alkoholgedichte aus verschiedenen Publikationen vorlas. Petrus Akkordeon hatte die Gedichte eigens für die Veranstaltung fantastisch bebildert – leider gab es dann während der Lesung einen technischen Super-GAU, denn das Kabel für den Projektor, mit dem die Zeichnungen an die Wand geworfen werden sollten, gab plötzlich den Geist auf. Alles Händeringen und Haareraufen half nichts. Wir schworen aber eine Wiedergutmachung, und planen ein multimediales Projekt, mit dem Petrus‘ Alkohol-Kunst angemessen gewürdigt werden soll.

Nach der Lesung erzählten Mikael und Petrus, wie das Schluckspecht-Pils konzipiert wurde, welche Erfahrungen mit Bier ihnen im Gedächtnis geblieben sind und welche Rolle Alkohol in ihrem Arbeitsprozess spielt. Außerdem wurde das neue Pils gemeinsam mit Redaktionsmitglied Mena, die auch für die Craft Beer Bar Hopfenreich arbeitet, erraten und verkostet – im Vergleich zu Sternburg und Pilsator war es zweifelsfrei zu erkennen und wurde auch gleich mit Vokabular aus dem offiziellen Wortschatz der Bier-Sommeliere bedichtet. Dass nicht nur Amateurliteraten im Internet sondern sogar Goethe und Poe seinerzeit furchtbare Bierlyrik verfasst haben und somit sowohl Bier als auch Biergedichte bestimmten Gütekriterien unterliegen wurde hier anschaulich vorgeführt.

Nach der Verkostung wurde es gemütlich im Badehaus: Man unterhielt sich, probierte das Schluckspecht-Bier oder tanzte im Nebenraum zu den „crazy funky disco house“-Klängen, die Serj Nosé von Lapidar auflegte. (DJ Ohdus, der auch auflegen sollte, mussten wir leider aufs nächste Event verschieben…)

Alles in allem war es ein wunderschöner Abend, und wir bedanken uns nochmals bei allen, die vorbeigekommen sind – diese allererste Sachen-mit-Woertern-Party hat uns wirklich Spaß gemacht, und eure großzügige Unterstützung ermöglicht nun die Umsetzung unserer fünften Ausgabe. In diesem Sinne: STROM kann kommen!

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