Sachen mit Wœrtern

Zeitschrift für Literatur und Ähnliches


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Unter Strom: Release-Lesung zur fünften Ausgabe am 10. April

Mit Hochspannung haben wir die fünfte Ausgabe von Sachen mit Wœrtern erwartet, jetzt ist es endlich so weit! Am 10. April erscheint das neue Heft und das muss natürlich gebührend gefeiert werden. Aus diesem Anlass laden wir am 10. April um 19.30 Uhr in die Buchhandlung Die Buchkönigin in Berlin Neukölln ein. Es wird die erste Gelegenheit sein, ein liebevoll gestaltetes Exemplar zu ergattern, einen Blick auf die eine oder andere Neuentdeckung zu erhaschen und natürlich einige der Autorinnen und Autoren selbst kennenzulernen. Jonis Hartmann, Robert Klages Mischa Mangel, Mikael Vogel, Clemens Schittko, Fiona Sironic und Lutz Steinbrück werden Lyrik und Prosa rund um das Thema Strom lesen: Mitreißenden Sogen, Strömungen und Kräften ist dieser Abend gewidmet ebenso wie der elektrifizierten nächtlichen Stadt zwischen Laternen und Straßenbahnen, Flüssen und dem, was in ihnen lebt, Elektroden und ihrer medizinischen Anwendung, dem elektrischen Stuhl, es wird mit dem und gegen den Strom geschwommen werden, bis die Genre- und Gattungsgrenzen zerfließen!

Über die Autorinnen und Autoren:

Jonis Hartmann ist Autor und Architekt in Hamburg. Studium in Weimar, Kassel und Rom mit Promotion. Letzte Veröffentlichungen: „Romanino“ (2011) und „Mondo Kranko“ (2013), beide bei Chaotic Revelry, Köln. Hamburger Förderpreis für Literatur 2014 für Texte aus der Trilogie: „Miniaturen, Midiaturen, Maxiaturen“ (erscheint 2015). jonishartmann.de

Robert Klages, geboren 1984 in Westfalen, lebt in Berlin. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Córdoba und Berlin. Gründer, Mitveranstalter und Autor der Lesebühne „Sprechstunde:Nebensatz“ in Kreuzberg. Texte und Termine gibt es unter robert-klages.de.

Mischa Mangel, geboren 1986 in Herne, Studium Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim; derzeit ebenda und in Marseille Masterstudium Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l’Art. Schreibt Lyrik, Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften wie Podium, poet, Freie Presse. Derzeit tätig als freier Lektor und Korrektor.

Mikael Vogel, 1975 geboren, lebt in Berlin. Im Verlagshaus J. Frank, Berlin, erschien im März 2014 sein vierter Gedichtband Morphine. Zur Zeit arbeitet er an einem neuen Gedichtband über ausgestorbene Tierarten: „Dodos auf der Flucht“.

Clemens Schittko, geboren 1978 in Berlin/DDR. Ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann. Arbeitete u. a. als Fensterputzer und Lektor. lauter niemand Preis für politische Lyrik 2010. Zuletzt erschienen: „Und ginge es demokratisch zu“ (SuKuLTuR, Berlin 2011). Lebt in Berlin(-Friedrichshain).

Fiona Sironic, geboren 1995 in Neuss. Eingeladen zum Treffen Junger Autoren 2012, 2013 Abitur. Dann nach Hildesheim, Kreatives Schreiben studieren.

Lutz Steinbrück lebt und arbeitet als Autor, Musiker und Journalist in Berlin. Literarischer Schwerpunkt ist die Lyrik. Er hat zwei Gedichtbände veröffentlicht („Fluchtpunkt: Perspektiven“, Lunardi, 2008 sowie „Blickdicht“, J. Frank, 2011) und wirkt als Sänger & Songschreiber in der Band neustadt (www.neustadt.berlin).

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Wir suchen bis zum 30. Juni Texte zum Thema KERN!

Das Thema unserer sechsten Ausgabe ist KERN. Kern zum Beispiel im Sinne von Atomkern, Zellkern, kernig, Kernenergie, Apfel-, Kirsch-, Kürbiskern, Kernschatten, Hardcore, weicher Kern, wahrer Kern, des Pudels Kern, Kernfamilie, Keimzelle, kerngesund, Wortkern, Zentrum, Essenz, Herzstück, Wesenskern, Stein, Samen, kernlos, Inneres, Tiefe, Substanz …

Alle Texte (Lyrik und Prosa), die sich inhaltlich mit diesem Themenfeld befassen, sind willkommen, sollten jedoch 1500 Wörter (ca. 7100 Zeichen ohne Leerzeichen) nicht überschreiten.

Texteinsendungen zum Thema KERN bitte bis zum 30.06.2015 an: sachenmitwoertern@mail.de.
Wir freuen uns auf eure Einsendungen!


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Bier = Gedicht: Schluckspechte in ihrem natürlichen Habitat

Die Strom-Ausgabe ist fast fertig – wir sind völlig elektrisiert und können es kaum erwarten, das Dokument diese Tage endlich in den Druck zu geben. Es wird ein ganz besonders schönes Heft, und wir freuen uns schon sehr darauf, euch die Texte von alten und neuen SMW-Autoren und -Autorinnen durch die Lektüre oder bei einer Lesung in den nächsten Wochen vorzustellen.

Um den Druck möglichst eigenständig finanzieren zu können, luden wir am 26. Februar zur Soliparty ins Badehaus Szimpla in Berlin-Friedrichshain ein, und waren ganz überwältigt, wie zahlreich unsere Unterstützer erschienen. Viele der Gäste spendeten an der Tür mehr als den Minimalbetrag von 5 Euro, was uns zum Ende der Nacht großartige Neuigkeiten bescherte: Mit der eingenommenen Summe können wir „SMW 5: STROM“ nun entspannt drucken.

Anlass zur Party war aber nicht nur unser Sponsoring-Aufruf, sondern auch der Auftritt des neuen Schluckspecht-Pils, das aus einer Kooperation von SMW-Autor Mikael Vogel und Petrus Akkordeon, unserem großartigen und loyalen Zeichner, mit der Berliner Craft-Beer-Brauerei Bierfabrik hervorging.

Um diese lyrisch-alkoholische Kreation gebührend zu feiern, gab es am Donnerstag im Badehaus Szimpla zunächst eine Lesung von Mikael Vogel, der seine Alkoholgedichte aus verschiedenen Publikationen vorlas. Petrus Akkordeon hatte die Gedichte eigens für die Veranstaltung fantastisch bebildert – leider gab es dann während der Lesung einen technischen Super-GAU, denn das Kabel für den Projektor, mit dem die Zeichnungen an die Wand geworfen werden sollten, gab plötzlich den Geist auf. Alles Händeringen und Haareraufen half nichts. Wir schworen aber eine Wiedergutmachung, und planen ein multimediales Projekt, mit dem Petrus‘ Alkohol-Kunst angemessen gewürdigt werden soll.

Nach der Lesung erzählten Mikael und Petrus, wie das Schluckspecht-Pils konzipiert wurde, welche Erfahrungen mit Bier ihnen im Gedächtnis geblieben sind und welche Rolle Alkohol in ihrem Arbeitsprozess spielt. Außerdem wurde das neue Pils gemeinsam mit Redaktionsmitglied Mena, die auch für die Craft Beer Bar Hopfenreich arbeitet, erraten und verkostet – im Vergleich zu Sternburg und Pilsator war es zweifelsfrei zu erkennen und wurde auch gleich mit Vokabular aus dem offiziellen Wortschatz der Bier-Sommeliere bedichtet. Dass nicht nur Amateurliteraten im Internet sondern sogar Goethe und Poe seinerzeit furchtbare Bierlyrik verfasst haben und somit sowohl Bier als auch Biergedichte bestimmten Gütekriterien unterliegen wurde hier anschaulich vorgeführt.

Nach der Verkostung wurde es gemütlich im Badehaus: Man unterhielt sich, probierte das Schluckspecht-Bier oder tanzte im Nebenraum zu den „crazy funky disco house“-Klängen, die Serj Nosé von Lapidar auflegte. (DJ Ohdus, der auch auflegen sollte, mussten wir leider aufs nächste Event verschieben…)

Alles in allem war es ein wunderschöner Abend, und wir bedanken uns nochmals bei allen, die vorbeigekommen sind – diese allererste Sachen-mit-Woertern-Party hat uns wirklich Spaß gemacht, und eure großzügige Unterstützung ermöglicht nun die Umsetzung unserer fünften Ausgabe. In diesem Sinne: STROM kann kommen!

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