Sachen mit Wœrtern

Zeitschrift für Literatur und Ähnliches


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Wir suchen bis zum 30. September 2014 Texte zum Thema STROM!

Das Thema unserer fünften Ausgabe ist STROM. Strom zum Beispiel im Sinne von Fluss, Strömung, Stromkreis, Bewusstseinsstrom, unter Strom stehen, Strom sparen, in Strömen regnen, Spannungsquelle, Geström, Ökostrom, Besucherstrom, mit dem bzw. gegen den Strom schwimmen, Gleich- und Wechselstrom, Schreibfluss, Fließtext, elektrisches Feld, Stromschlag, Datenstrom, Meeresströmung, Strömungsmechanik, Fahrwasser, Sog, Drift …

Alle Texte (Lyrik und Prosa), die sich inhaltlich mit diesem Themenfeld befassen, sind willkommen, sollten jedoch 1500 Wörter (ca. 7100 Zeichen ohne Leerzeichen) nicht überschreiten.

Texteinsendungen zum Thema STROM bitte bis zum 15.09.2014 an: sachenmitwoertern@mail.de. Wir freuen uns auf eure Einsendungen!

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Electrophorus electricus

 


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Sachen mit Wœrtern machen Picknick

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Wenn irgendjemand Zweifel an der logischen Richtigkeit des Satzes „Kultur macht Picknick“ hegen sollte, dienen diese Bilder als Gegenbeweis. Oh ja, Kultur und Picknick funktionieren sogar sehr gut zusamen. Sachen mit Wörtern war am 1. August Teil des Experiments. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung „Kultur macht Picknick“ lasen vier Autorinnen und Autoren im Bürgerpark Pankow aus der aktuellen Ausgabe zum Thema „Dunst“. Erstes Axiom: Lesungen mit den Dunst-Autorinnen und Autoren machen sehr viel Spaß (bewiesen mit der Release-Lesung am 10. Juli). Zweites Axiom: Im Sommer geht niemand gerne irgendwoanders hin als in den Park, erst recht nicht in einen abgedunkelten Raum zu einer Lesung. Gegegeben waren also: Literatur, strahlender Sonnenschein, Baumschatten (und exklusiver Baumschatten dazu, laut einer Parkbesucherin ist links im Bild ein Mammutbaum zu sehen), die plätschernde Panke, Kuchen, Limo, Bier, Picknickdecken und Musik. Kein Wunder, dass das orientalisch ausgestaltete Festzelt Besucher aus dem gesamten Park magnetisch anzog!

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Nachdem Sofie Lichtenstein über eine unheilvolle Diagnose gelesen hatte, setzte sich Moritz Valentin in präzisen Beschreibungen und passend zum traurigen Jubiläum des Ersten Weltkriegs mit der (Un-)Möglichkeit, dem historisch Vergangenen zu begegnen, auseinander. Mikael Vogel entführte mit seinem Lyrikband „Morphine“ in die Welt der Betäubungsmittel — von Kokain bis Aspirin. Clemens Schittko widmete sich anschließend der Frage, was die Feststellung „Wir sind alle Weltmeister“ ganz konkret in seinem Leben ändert und hielt eine Rede anlässlich der Nicht-Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Clemens Schittko. Die Band Joker & Horatio schuf einen glatten, stimmungsvoll-abwechslungsreichen Übergang in den Abend, der im Laternenschein mit anregenden Gesprächen ausklang. Das Ergebnis: Die jeweiligen Spaß-Faktoren von Literatur (Kultur) und Picknick-Atmosphäre multiplizieren sich gegenseitig ins Unendliche. Quod erat demonstrandum. Unbedingt wiederholen!

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